Musikfest Erzgebirge Nachtklang

im Deutschlandfunk: 

zum Konzertmitschnitt

PIANOTOPIA

Pianotopia erschafft eine neue und einzigartige Perspektive auf die klassische Klaviermusik |

Das Substantielle der Kompositionen von Debussy, Brahms, Ravel oder Mozart dient als Ausgangspunkt für musikalisches Experimentieren |

Die visuelle Ebene kontrastiert und umspielt die fühlbar intime Nähe der Duo-Improvisationen von Kontrabass und Klavier, wodurch eine dichte, fast glühende Atmosphäre entsteht |

Pianotopia erzeugt eine einzigartige Melange aus Klassik, virtuosen Jazz-Improvisationen, verzaubernden Farbenspielen und spannenden elektronischen Eingriffen |

Pianotopia begibt sich auf die Suche nach dem Umspannenden, nach der Verbindung zwischen den Zeitaltern der großen klassischen Komponisten und dem Raum auf ihre Musik aus heutiger Perspektive |

dargestellt durch Klänge aus dem Innenleben einer Kirchenorgel und elektromagnetischen Wellen unserer Galaxie  - aufgenommen von der NASA in den 70er Jahren -  |

 

 

Eine emotionale Reise in die neue Welt des alten Klangs

EPK

PROGRAMM

inst

ant recompos

ing

W. A. Mozart, KV 345, Andante

Ein enger und sehr intimer Dialog zwischen Klavier und Bass ahmt die Atmosphäre der Komposition nach | Durch die erweiterte Harmonik und das geänderte Metrum (aus dem ursprünglichen 3/4 Takt wurde ein 4/4) entstehen neue Assoziationen

 

J. S. Bach, Prelude Cm, BWV 847

Die für Bach typische rhythmische Komponente wird hier weiter herausgearbeitet mit einem unterlegten Rhythmus, der aus den gesampelten Schaltgeräuschen des Stellwerks einer großen Weigle Orgel (Johanneskirche Stuttgart) zusammengesetzt ist

 

J. Brahms op 118 Nr 2 (1893)

Die Hauptmelodie wird beibehalten und reharmonisiert, wodurch das Stück durch ein feinumsponnenes Netz aus Klaviersolopassagen und Basslinien die ruhige Stimmung des Originals bewahrt

 

S. Rachmaninov Prelude Op. 3 No. 2 in C# Minor (1892)

Das Stück wurde vom Komponisten selbst bei der Moskauer Elektrotechnischen Ausstellung 1892 uraufgeführt | Extreme Dynamikbezeichnungen werden im Original verwendet | Dieser üppigen und dunklen, spätromantischen Komposition werden Elemente der Minimal-Music entgegengesetzt | Durch die Verwendung von Percussionsfiguren entsteht eine meditative und vorwärtstreibene Kraft

 

A. Scrjabin - Prelude Op. 11 No. 4 in E minor

Ein kosmischer Klangteppich des Planeten-Mondes Miranda mit seiner besonders komplexen Oberfläche untermalt subtil die einsame Melodie, welche durch Weglassen jeglicher Akkorde eine charakteristische Zartheit und Transparenz entfaltet

 

F. Chopin Prelude in E Minor op 28 Nr 4

Die Melodie wird in die Kontrabassstimme gelegt, das Stück quasi auf den Kopf gestellt Mit Hilfe einer rhythmischen Grundlage wird der starken Emotionalität des Stückes eine expressive Richtung gegeben

 

M. Ravel, Pavane pour une infante défunte (1899)

Der melodische Gehalt der gesamten Komposition bleibt erkennbar und verdichtet sich durch harmonische Zusatztöne in einer zweistimmigen Improvisation

 

C. Debussy, Arabesque Nr 1

Das Originalthema bleibt skizzenhaft erhalten und dient im zweiten Teil als Begleitung für ein Kontrabass-Solo | Die Assoziation mit dem Element Wasser prägt diese Interpretation

 

R. Schumann, Nordisches Lied

Das Thema der Komposition dient als Gerüst für melodisches Umspielen |

Durch die Verlangsamung des Tempos wird die ruhige und balladenhafte Grundstimmung noch verstärkt

PRESSE

„Fremdartige und vertraute Klänge machen dieses Improvisationskonzert zu etwas Besonderem“ |

 

„Es war beeindruckend zu sehen, wie fein die erfahrenen Musiker und Komponisten aufeinander abgestimmt waren und welchen Spass sie an diesem musikalischen Abenteuer haben“ |

 

„Ein außergewöhnliches Konzert“ | 

 

Nürtinger Zeitung

TERMINE

CHRIS GEISLER

10.09.16 Dresden-Annaberg / Nachtklang (mit Deutschlandradio)

04.11.16 Jazztage / Rosenbergkirche Stuttgart

21.10.16 Bechsteinzentrum / Tübingen

01.04.17 Bilderhaus / Gschwend

KURT HOLZKÄMPER

KLÄNGE

Kirchenorgel

 

 

Nasa

                        

 

 

 

Orphion

 

 

Resonatoren 

 

Formanten

Gesampelte Schaltgeräusche des Stellwerks der großen Weigle Orgel Johanneskirche in Stuttgart dienen als Ausgangsmaterial für Rhythmus-Improvisationen

 

Im Rahmen der Nasa Mission „Voyager“ in den 1970er Jahren wurden elektromagnetische Wellen der besuchten Sterne und Monde aufgenommen und diese in Audiosignale umgewandelt | Pianotopia integriert die atmosphärischen Klänge folgender Planeten: Miranda, Jupiter, Uranus Ringe, Erde

 

Ein bewegungsabhängiges Softwareinstrument, welches je nach Anschlagstechnik percussive oder ganz weiche Klänge erzeugt

 

Resonatoren fügen dem Klang des Klaviers einen Grundschwingungston hinzu

 

bestimmte Frequenzbereiche von Klängen werden im Verhältnis zu anderen Bereichen verstärkt und somit wird das Ausgangssignal verfremdet

copyright pianotopia 2015

Kurt Holzkämper | Bass, Elektronik, Arrangement, Komposition

Chris Geisler | Piano, Arrangement, Komposition

info {@} pianotopia.de 

fon +49 163 601 24 63